Im Alter jung bleiben, durch Enkelkinder.

Franzi 10. August 2010

Wer schon einmal beobachtet hat, wie die Augen eines Senioren zu strahlen Beginnen, sobald sie in die lachenden Augen eines Kindes sehen, der fühlt, wie wichtig Kinder für Senioren sind. Und nicht nur das, auch für die Kinder sind Oma und Opa sehr wichtig. Dabei ist es ganz unwichtig ob es sich um leibliche Oma und Opa handelt, oder um den netten Mann, der nebenan wohnt.

Die Eltern haben, bedingt durch Arbeit und Termine immer weniger Zeit für ihre Kinder, aber diese benötigen heute mehr denn je den Halt durch einen Erwachsenen, einen Menschen der Zeit für sie hat, das offene Ohr und dem sie vertrauen können. All das finden sie in den Großeltern. Aber auch die Großeltern bekommen etwas zurück. Das Lachen, besonders der kleineren Kinder, die einfach nur Spaß haben wollen. Die voller Begeisterung zuhören, wenn vorgelesen wird oder wo voller Freude in der Sandkiste gebuddelt wird. Kinder sehen nicht das Handicap, das viele ältere Menschen haben. Sie sehen die Person, die sie anlächelt und ihre Hand nimmt. Und das ohne Vorurteile oder Berührungsängsten. Und die Senioren zehren von der Lebensfreude der Kinder, denn sie bleiben aktiv, lernen eventuell sogar noch neue Dinge dazu und das beugt Einsamkeit und Depressionen im Alter vor. Wer keine Enkelkinder hat, der kann z.B. der Kinderstation im Krankenhaus einen Besuch abstatten und dort einem Kind etwas vorlesen, oder einfach mal auf dem Spielplatz vorbei schauen und das Kind in sich wieder finden.

 

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